Kleiner Spreewald

Ausflug nach Schöneiche - Fotos aus dem Park.
Die Hauptattraktion des Parks ist eine Sammlung von Keramikfliesen, die man buchstäblich überall finden kann. Wenn man durch den Haupteingang kommt, fällt einem als Erstes das Tor in Form von zwei großen Alpakas auf, die mit Keramikmosaiken verziert sind.


Auf dem Spielplatz steht ein großer Holzstamm – der Stumpf eines alten Baumes –, in dessen ausgesägte Nischen bemalte, quadratische Fliesen eingesetzt sind, die vor mehr als zwanzig Jahren von lokalen Schulkindern gestaltet wurden.




Ganz in der Nähe, am Ufer eines Teichs, steht eine große Dinosaurier-Skulptur mit einem unglaublich langen Schwanz, der das Gewässer eng umschließt. Die Steinmauer des Dinosauriers ist ebenfalls mit Fliesen verziert, die Tiere zeigen. Man sieht sofort, dass auch diese von Kindern gestaltet wurden.





Im Teich leben Schildkröten, die sich an einem sonnigen Tag auf einer winzigen Insel in der Mitte des Teichs sonnen. Natürlich finden sich Fliesen mit Schildkrötenmotiven in der Galerie auf dem Schwanz wieder.





Käfer und andere Insekten sind ein weiteres beliebtes Motiv auf den Fliesen.






Wir gehen um den steinernen Dinosaurier herum





Nachdem wir uns an den Fliesen sattgesehen haben, machen wir uns auf den Holzstegen über dem ruhigen Wasser auf den Weg tiefer in den Park hinein.








Der trügerische Eindruck von tiefer Wildnis bricht hinter der nächsten Biegung ab – der Park endet plötzlich an einem Maschendrahtzaun, hinter dem ein Wohnhaus steht. Wir gehen daran vorbei und tauchen wieder in das dichte Grün ein.





Als wir an einem Garten vorbeikommen, der auf dem Parkgelände angelegt wurde, sehen wir Bienenstöcke und hören das Summen eines Bienenschwarms. Das Geräusch kommt jedoch nicht aus den Stöcken, sondern von irgendwo weiter oben. Wir gehen weiter und entdecken einen Schwarm über der Baumkrone – eine junge Königin hat den Bienenstock verlassen. Für den Imker wird es schwer sein, an sie heranzukommen: Der Baum ist hoch und ringsherum ist Wasser.



Das Wasser im Park wird aus dem Grundwasser gespeist – Überbleibsel der Eiszeit, die in Form von Quellen an die Oberfläche treten. Aus dem Park fließt das Wasser über das Flüsschen Zernitz ab, das plätschernd über Stromschnellen und Steine murmelt.





Am Ausgang des Parks endet auch mein Fotospaziergang. Ich bin mir sicher, wenn man im Dorf spazieren geht, lassen sich noch viele weitere interessante Fotomotive finden. Wir hatten ein Abenteuer von fünfzehn Minuten geplant, und diesem Plan folgend machten wir uns auf den Rückweg nach Berlin.
