Hinter dem Zaun

Neptun am Alexanderplatz
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Man hätte nach Wuhlheide fahren können, wo die Saison der Schmalspurbahn eröffnet wurde, aber mein Sohn äußerte den Wunsch, den Holzmarkt 25 zu besuchen, deshalb sind wir zuerst dorthin gefahren.

Dort blieben wir nicht lange: Der Ort ist zwar beliebt, aber klein, und an einem zwar kühlen, aber dennoch sonnigen Frühlingstag hatte sich ziemlich viel Publikum versammelt. Lange hielten wir es nicht aus – wir gingen ein Stück am Fluss entlang, ich fotografierte „Mari“ am Anleger, und die Familie beschloss, den Ort zu wechseln.

Marie an der Ufer
Marie an der Ufer

Nach kurzem Überlegen fuhren wir zum Alexanderplatz. Meine Frau und mein Sohn gingen ins „Tudo“, um Tee zu trinken, und ich machte ohne große Erwartungen einen Spaziergang rund um den Fernsehturm. Zu meinem Glück hielt der Tag eine Überraschung bereit: Der Neptunbrunnen war eingezäunt, entweder wegen einer Demonstration, die kurz zuvor hier stattgefunden hatte, oder wegen Bau- bzw. Renovierungsarbeiten am Marx-Engels-Forum.

Neptun am Roten Rathaus
Neptun am Roten Rathaus

Die nackten Flussallegorien waren den Blicken der Passanten entzogen und nur durch die Lücken zwischen den Zaunelementen zu sehen. Ich fand es amüsant, dass gesellschaftlich akzeptierte Nacktheit nun quasi verboten war, und machte ein paar gewissermaßen voyeuristische Aufnahmen.

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Stimmung '26
Stimmung '26

Neptun hingegen stand über der irdischen Hektik, und es gelang nicht, ihn vor den Blicken der Menschen zu verbergen. Der Himmel war klar, die Sonne schien hell, und ich fotografierte die Skulptur für das Titelbild im Gegenlicht.

Mehr gab es nicht zu fotografieren, deshalb machte ich noch ein paar Aufnahmen für Stockfotos, holte meine Familie aus der Teestube ab, und wir fuhren nach Hause.

PS: Verfasst in Russisch, übersetzt mit ChatGPT.

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