1928 erschien in der damals noch sehr jungen Sowjet Union der Roman „Zwölf Stühle“, geschrieben von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow. Der Protagonist des Romans ist ein Hochstapler, der zusammen mit einem ehemaligen Adligen nach den Schatz seiner Schwiegermutter suchen. Der Schatz sind die Diamanten, die die Schwiegermutter in einem der gepolsterten 12 Stühle versteckt hatte, bevor diese ihr beschlagnahmt wurden. Der Ganove ist charmant, klug, energisch und hat Sinn für Humor. Sein Name ist Ostap Bender. Das Buch gehört zu dem Klassiker der sowjetischer Literatur des 20. Jahrhunderts und wurde mehrmals weltweit verfilmt.

Als die Serie „Futurama“ ausgestrahlt wurde, viel den russischen Zuschauern eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Roboter Bender und dem Ganoven aus der Roman sofort auf. Dies wurde mehrmals in Anekdoten, Comicstrips und Karikaturen angespielt. Ich konnte mir den Spaß auch nicht entgehen lassen und bildete eine Szene nach, wo Ostap Bender (gespielt von Bender Bending Rodríguez) mit einer hübscher, aber leider nicht mit dem Intellekt begabten Dame (gespielt von einem unbekannten weiblichen Robot) über den Tausch des Stuhls gegen einen vergoldeten Teesieb gerade mit Erfolg verhandelt.

Weitere Fotos mit Figuren aus Knete:

Veröffentlicht unter Knete.

Zum Teil 1.

Als nächstes wird Marios Kopf gemacht. Dazu dem orangen Knete von der gelben und der weißen in kleinen Portionen beimischen und durchkneten, bis die gewünschte Hautfarbe erreicht wird. Marios Kopf setzt sich aus zwei Haupteilen, dem Schädel und dem Mundbereich, der zweite ist nötig, damit sein Kinn und die Wangen rund wirken, bei seinem Kumpel Luigi wären der nicht nötig gewesen. Das dritte, kleinste Stück ist seine Nase, aber sie wird später nur drauf gesetzt und muss nicht eingearbeitet werden.

Der Kopf bekommt die groben Gesichtszüge und wird an dem Torso befestigt.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Knete.

Nicht lange her habe die die Szene aus dem Spiel „Super Mario“ aus Knete und Papier nachgebaut und in ein Bild umgesetzt: . So etwas zu erschaffen, war relativ neu für mich, denn für das Modellieren und Basteln habe ich mich bisher eigentlich nur wenig interessiert. Zu meiner Verwunderung, war der Unterfangen gar nicht so kompliziert, auch wenn etwas Zeitaufwendig, und zum Schluss ist alles so gelungen, wie ich mir es gedacht habe.
Nun möchte ich auch beschreiben, wie man so eine Mario-Figur aus Knete selbst basteln kann.

Der erste Schritt war nach den Bilder von der Spielfigur zu googeln, möglichst von allen Seiten. Die gefundene Bilder habe ich auf einem Blatt Papier in Farbe ausgedrückt, das war meine dann meine Vorlage zum modellieren.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Knete.

In dem Wiesenpark, der gleich gegenüber dem Erholungspark Marzahn (berühmt für seine Gärten der Welt) liegt, wenn das Wetter gut ist, lassen zahlreiche Besucher, die meisten davon sind Anwohner, ihre selbst gebastelte und  gekaufte Drachen steigen. Viele gehen dabei mit maximaler Gründlichkeit an die Sache ran, sie bringen gleich mehrere Drachen mit, lassen sie nach einander hoch in die Luft steigen, dann falten ihre Campingstühle aus und beobachten mehrere Stunden lang, wie ihre bunte Kreaturen über den Wind herrschen. Die Drachen haben verschiedene Größen und Formen, manche sehen wie richtige Flugzeuge aus, die anderen wie Gleit- und Fallschirme. 

Es ist interessant zu beobachten, die zahlreichen Techniken, die verwendet  um einen Drachen in die Luft zu kriegen. Anfänger (meistens sind es die Kinder)  versuchen es mit Rennen, fast immer vergeblich, sobald man zum stehen kommt, fällt auch der Drache zum Boden. Schon etwas Erfahrene ziehen energisch an der Schnur und versuchen das Wind zu fangen, nach einigen mühevollen Minuten klappt es.. oder auch nicht. Die Profis gehen dabei ganz gelassen ran, ein paar Handbewegungen und der Drache  ist hoch in dem Himmel. Ganz besonders hat sich der Drachen mit der Berliner Landesflagge gezeigt, der schien von seinem Herrchen ohne Aufsicht gelassen, bloß an einem Pfosten angebunden. Er musste alleine mit dem Wind kämpfen, in einer nicht allzu großer Höhe, und oft wenn seine Kraft nachließ, fiel er zum Boden, aber mit dem nächsten kräftigen Windstoß ging er wieder munter in die Luft, ohne jeglicher menschlicher Hilfe.