Nächstes Bild der Serie „Modell vs Original“ ist das Schloss Pfaueninsel.

Das Modell steht in dem Modellpark Wuhlheide:


Das Schloss Pfaueninsel auf der gleichnamigen Insel:

..und der Rennende von Marzahn

Ehrlich gesagt, um vier Uhr morgens aufzustehen macht es wenig Spaß. Daher hatte ich den Wecker auf 4:30 gestellt. Das hat wenig geholfen, mein Körper werte sich stumm und taub dagegen, ich hatte nichts gehört. Erst wenn meine Frau mich geschüttelt hat, machte ich mit Mühe die Augen auf. Zehn Minuten später raste ich mit dem Fahrrad in die Richtung Eisenacher Strasse. Es war schon fast zu spät, dachte ich, der Himmel ist schon rot. Doch ich habe es noch rechtzeitig geschafft, so schnell geht die Sonne nicht auf.

Die nächste Enttäuschung lies nicht auf sich warten ─ die Sonne ging viel zu weit links auf. Viel zu weit von dem Kienberg, auf den ich nicht aufsteigen wollte, und auch viel zu weit von dem Erholungspark Marzahn, der so früh noch geschlossen ist, und viel zu weit links von der Eisenacher Strasse, die nicht ganz genau Richtung Osten verläuft, sondern ganz leicht nach Süden. Und in dieser Strasse befand ich mich in dem Augenblick .

Mein Ziel war ein Hochhaus. Ein Hochhaus auf dem zwei Menschen gefährlich balancieren und die bombastisch gut vor der aufgehenden Sonne aussehen würden. Die Sonne war aber nicht da, wo ich sie haben wollte und ging unaufhaltsam hoch. Es begann ein Rennen gegen die Zeit.

Ich flitzte zum Kienberg, an dem Bergfuß wächst eine Gruppe von Bäumen, der Blick ist versperrt, doch es findet sich eine Lichtung dazwischen.. aber ohne den begehrten roten Kreis im Hintergrund.

Die Sonne geht auf.

Im Laufschritt geht es es Bergauf, 102 Meter hoch, mitten auf dem Weg wieder ein Durchblick auf die urbane Landschaft. Der glühende Kreis ist zu sehen, aber die Figuren sind verschwunden. Es geht weiter nach oben, aber vergeblich, die Büsche und Bäume dort verdecken die Sicht komplett, nichts ist zu sehen.

Die Sonne geht auf.

Also wieder Bergab, Tempo, Tempo! Unten angekommen, schnell auf den Fahrrad und näher an das Haus ran. Schlechte Idee, der Blickpunkt ist ungünstig. Das ist aber jetzt nicht mehr wichtig ─ die Sonne ist auf.

Auch wenn es nicht alles so gelaufen ist, trotzdem bin ich zufrieden, ein paar Fotos sind gar nicht so schlecht geworden. Es hat sich gelohnt, so früh aufzustehen. Weiterlesen

Den Sonntag am 1. Mai war ich nicht demonstrieren, ganz umgekehrt – hab‘ mich weit von den großen Menschenmengen entfernt, und die Ecke Berlins erkundet, die ich sonst selten besuche.
Der Weißer See ist das Herz von dem Ortsteil Weißensee. Bevor man aber zum See kommt, läuft man an einem oder anderen historischen Gebäude vorbei.

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Das Symbol von Marzahn-Hellersdorf ist die historische Bockwindmühle. Sie steht auf einem Hügel direkt am Dorf Alt-Marzahn und ist von der Landsberger Alle beim vorbeifahren nicht zu übersehen. Das ist eine der wenigen funktionierenden Windmühlen in Berlin. Die ist zwar historisch, aber doch jung – sie wurde getreu der alten Plänen erst 1994 nachgebaut.
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Eastgate ist ein Einkaufcenter direkt am S-Bahnhof Marzahn, erbaut im Jahr 2005. Was es interessant macht, sind nicht die zahlreiche Geschäfte, sondern das futuristische Design. Verpackt in den geriffelten Metall wirkt das Gebäude wie eine Raumstation aus.

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