Es ist wieder soweit: die neue Knetefigur ist fertig. Heute ist es eine Szene aus der Welt des Computerspielreihe „Fallout“.
Wir schreiben das Jahr 2077. Die Welt steht vor einem Atomkrieg. Die Bevölkerung ist verunsichert – wie kann man sich retten? Die Lösung bietet die Organisation „VAULT-TEC“, in modernen unterirdischen Bunkern findet man Schutz ─ jahrelang, wenn es sein muss. Für alles ist gesorgt: dank Atomenergie gibt es reichlich sauberes Wasser, vorausgesetzt der Steuerchip ist intakt. Medizinische Versorgung, Labor für die Forscher, Unterhaltungsprogramme für ihre Frauen und Schulen für die Kinder – das muss der potentielle Kunde der VAULT-TEC wissen. Und natürlich darf der immer gut gelaunte Vault Boy – das Maskotchen der Bunkerfirma – mit dabei sein!

Die Werbeabteilung krempelte die Ärmel hoch und schuf neben Fernseh- und Radiospots, Plakate für die Außenreklame.
Eins davon blieb in den Archiven des Organisation unversehrt:

Weitere Fotos mit Figuren aus Knete:

Fast immer Oft Manchmal werden meine Fotos einfach langweilig. Ich gehe raus, freue mich auf ein bisschen Sonne und klares Wetter, fahre ziemlich weit weg, genieße die Promenade an der Spree im Osthafen bei milden -2° C (gefühlte -20) und zwinge mich die Kamera rauszuholen und mache ein oder anderes Foto. Am Ende verschwinden die Fotos auf der Platte neben den anderen unglücklichen Bilder, den zum zeigen sind sie nicht gut genug und zum löschen trotzdem zu schade.

Mein Sohn hat eine neue Leidenschaft – Piraten! Bewaffnet mit dem Säbel und der Pistole, mit einem echten Piratenhut auf dem Kopf, rennt er durch die Bude und mit lautem „Ahoi!“ stürmt die imagineren Karavellen und Galeonen. Das hat mich auf die Idee gebracht, die abgeschriebene Fotos mit einem Bleistift und Blatt Papier zum Leben zu erwecken. Das ist der erste Versuch:

Osthafen

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1928 erschien in der damals noch sehr jungen Sowjet Union der Roman „Zwölf Stühle“, geschrieben von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow. Der Protagonist des Romans ist ein Hochstapler, der zusammen mit einem ehemaligen Adligen nach den Schatz seiner Schwiegermutter suchen. Der Schatz sind die Diamanten, die die Schwiegermutter in einem der gepolsterten 12 Stühle versteckt hatte, bevor diese ihr beschlagnahmt wurden. Der Ganove ist charmant, klug, energisch und hat Sinn für Humor. Sein Name ist Ostap Bender. Das Buch gehört zu dem Klassiker der sowjetischer Literatur des 20. Jahrhunderts und wurde mehrmals weltweit verfilmt.

Als die Serie „Futurama“ ausgestrahlt wurde, viel den russischen Zuschauern eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Roboter Bender und dem Ganoven aus der Roman sofort auf. Dies wurde mehrmals in Anekdoten, Comicstrips und Karikaturen angespielt. Ich konnte mir den Spaß auch nicht entgehen lassen und bildete eine Szene nach, wo Ostap Bender (gespielt von Bender Bending Rodríguez) mit einer hübscher, aber leider nicht mit dem Intellekt begabten Dame (gespielt von einem unbekannten weiblichen Robot) über den Tausch des Stuhls gegen einen vergoldeten Teesieb gerade mit Erfolg verhandelt.

Weitere Fotos mit Figuren aus Knete:

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