Neulich war ich wieder im Kino: Sucker Punch von Zack Snyder war Programm. Dem Trailer zu Folge sollte mich ein Action-Spektakel mit bewaffneten, spärlich bekleideten Mädchen erwarten, reich an Spezial- und Computereffekten. Daher habe ich auch nicht viel von der Handlung gefordert, genau so wie von dem Film „Barbarella“.
Sucker Punch
Der Film hat aber meine Erwartungen weit übertroffen. Die Story ist zwar einfach und ist an sich in zwei-drei Sätzen zu erklären, aber mindestens so kompliziert aufgebaut, wie die in „Inception“ von Christopher Nolan. Es gibt mehrere parallel laufende und in einander verschachtelte Handlungsstränge, aber nicht alle werden gezeigt. Erst am Ende des Films hat der Zuschauer alle Mosaiksteine und kann sie zusammensetzen, um die Geschichte komplett zu verstehen. Wie es zu einem guten Film gehört, bleiben dabei ein paar Hintertüren für die Interpretationen offen.

Der Streifen hat eine Menge mehr oder weniger gut versteckte Verweise auf andere Werke, zum Beispiel „Alice im Wunderland“, „Das Fünfte Element“, „Brazil“ oder „Der Herr der Ringe“. Scott Glenn spielte David Carradine.

Sehr überzeugend und passend zum Bild, fand ich den Sountrack: die Cover auf Jeffersons Airplane’s „White Rabbit“ und Beatles „Tomorrow Never Knows“ stehen ganz hoch in meinen persönlichen Charts. Auch die Hauptdarstellerin Emily Browning mit „Sweet Dreams“ braucht sich nicht zu schämen.

Der Film hat mit sehr gefallen und ich kann den nur weiter empfehlen, auch wenn das Ende nicht so ausfällt, wie man es erwarten mag.

Im Netz findet man mittlerweile schöne Artworks und Videos, die auf jedem Fall sehenswert sind:

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