1928 erschien in der damals noch sehr jungen Sowjet Union der Roman „Zwölf Stühle“, geschrieben von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow. Der Protagonist des Romans ist ein Hochstapler, der zusammen mit einem ehemaligen Adligen nach den Schatz seiner Schwiegermutter suchen. Der Schatz sind die Diamanten, die die Schwiegermutter in einem der gepolsterten 12 Stühle versteckt hatte, bevor diese ihr beschlagnahmt wurden. Der Ganove ist charmant, klug, energisch und hat Sinn für Humor. Sein Name ist Ostap Bender. Das Buch gehört zu dem Klassiker der sowjetischer Literatur des 20. Jahrhunderts und wurde mehrmals weltweit verfilmt.

Als die Serie „Futurama“ ausgestrahlt wurde, viel den russischen Zuschauern eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Roboter Bender und dem Ganoven aus der Roman sofort auf. Dies wurde mehrmals in Anekdoten, Comicstrips und Karikaturen angespielt. Ich konnte mir den Spaß auch nicht entgehen lassen und bildete eine Szene nach, wo Ostap Bender (gespielt von Bender Bending Rodríguez) mit einer hübscher, aber leider nicht mit dem Intellekt begabten Dame (gespielt von einem unbekannten weiblichen Robot) über den Tausch des Stuhls gegen einen vergoldeten Teesieb gerade mit Erfolg verhandelt.

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